Biographie

Mit ihrem sympathischen, unprätentiösen Wesen und ihrer herausragenden Stimmgewalt eroberte Cornelia Mooswalder die Herzen der Österreicher im Sturm. Ende Januar ging sie als strahlende Gewinnerin aus der TV-Show „Helden von morgen“ hervor. Über die gesamte Laufzeit der Sendung hinweg wusste die 17-jährige Schülerin aus St. Lorenzen nicht nur das Publikum, sondern auch ihre Coaches zu begeistern: Marilyn Manson attestierte ihr eine bessere Stimme als Evanescence-Frontfrau Amy Lee, Kim Wilde lobte ihren Ehrgeiz, Jeanette Biedermann war sich sicher „Sie kommt von irgendeinem Dorf und knallt hier alle weg!“ und MTV-Legende Ray Cokes erkannte gar einen Superstar in ihr!

Nachdem sie die Show für sich entschieden hatte, erklomm ihr Siegersong „Should Have Let You Love Me“ direkt die Spitze der österreichischen Charts. Und Cornelia? Sie ging am darauffolgenden Montag pünktlich um 7.30 Uhr wieder zur Schule, um damit zu beginnen, den versäumten Stoff aufzuholen. Zwar war sie jetzt um 100.000 Euro Siegerprämie reicher und eine gefeierte Chartstürmerin, die Möglichkeit ihre Ausbildung zwischenzeitlich auf Eis zu legen, zog sie dennoch nicht in Erwägung. „Wenn man etwas wirklich will, dann schafft man das auch!“ – mit diesem Credo meisterte sie die kommenden Wochen, in denen sie zwischen der Handelsakademie Judenburg und dem Tonstudio in Wien hin- und herpendelte. Gemeinsam mit dem Produzententeam „Echopilot“, das auch schon für das Erfolgsalbum der Trackshittaz verantwortlich zeichnete, feilte Cornelia an ihrem Albumdebüt. Gelernt wurde im Zug, geschlafen nur wenig. Die Doppelbelastung Schule/Recording meisterte Cornelia bravourös mit ihrer von Grund auf positiven Einstellung und der sicheren Gewissheit:  Den Aufwand ist es wert. Sie erlebte eine, wie sie selbst sagt, „intensive Zeit“:  „Ich habe viel über mich gelernt. Wir haben nicht nur hart gearbeitet, sondern zwischendurch auch viel gelacht und sind sehr zusammengewachsen.”

Die Leidenschaft für Musik bekam Conny im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt: Schon im Mutterbauch lauschte sie den Klängen von Mozart und Bach. Im Kindergarten beschäftigte sie sich lieber mit dem herumliegenden Orff-Instrumentarium als mit Barbiepuppen. Über die Blockflöte kam Cornelia zur Gitarre und schließlich zum Schulchor, wo sie schnell als größtes Talent galt. Bald widmete sie ihre gesamte Freizeit der Musik: Neben einer klassischen Gesangsausbildung in Jazz, Musical und Pop an der Musikschule Knittelfeld sammelte sie erste Bühnenerfahrung als Frontfrau einer Big Band und verzauberte – gerade dem Kindesalter entwachsen - das Publikum in der Musicalakademie der obersteirischen Gemeinde Fohnsdorf. Ihren Traum, einmal am Broadway zu singen, verfolgte sie ambitioniert. Hauptmotivation sich überhaupt bei „Helden von morgen“ zu bewerben war der versprochene Gewinn, mit dem sie sich eine Musical-Ausbildung in London oder New York bezahlen möchte. Doch erstmal heißt es Schulbank drücken und ein Debütalbum veröffentlichen.

Am 22. April erscheint „Star On The Horizon“ – benannt nach einem schwerelos-verträumten Liebeslied. Mit ihrem Debüt präsentiert Cornelia Mooswalder ein facettenreiches Popalbum, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Das Stimmwunder aus St. Lorenzen weiß sein Gesangstalent gekonnt einzusetzen und schlägt am Album nicht nur sanfte Töne an: Zeitgemäße Uptempo-Nummern treffen auf feinsinnige Balladen und ruhige, minimalistisch arrangierte Stücke.

"Star On The Horizon" beginnt mit leichtfüßigem Sommer-Pop: In „Deeper“ erzählt Cornelia über das langsame Herantasten an die Liebe, davon sich wider alle Vernunft darauf einzulassen. Doch schon im nächsten Stück „Sticks And Stones“ folgt die Enttäuschung. „Sticks and stones can never hurt me like you did“, singt Conny mit der Kraft der Verzweiflung. Den Mut, sich zu lösen, findet sie erst später in „The Best Of Me“: „I’m moving on, ‘cause you didn’t see, you had the best of me“.

„Saved“ – eine eingängige Powerballade, die man sich schon jetzt gut auf Heavy Rotation im Radio vorstellen kann. Auch hier geht es, wie bei den meisten guten Popsongs, um die Schattenseiten der Liebe: „Lock me up and throw away the key, your love makes a prisoner of me… and I don’t wanna be saved“.

„Killer“ ist dann der erste Dance-Track auf „Star On The Horizon“. Zu schrägen Pianoklängen mit Synthie-Boden zeigt Conny ihre Vielseitigkeit. Später brilliert sie noch mit Soul („I’ll Be The One“) und Musical-beeinflussten Stücken („Give Me You“). Der absolute Höhepunkt der Platte ist aber das aberwitzige Duett mit Cornelias ehemaligem „Helden“-Kollegen und gutem Freund, Lukas Plöchl aka G-Neila: „Rock The Galaxy“ vereint den Traktor-Hip-Hop der Trackshittaz mit Cornelias Stimme zu einem Mash-Up aus Dialekt-Rap und englischem Gesang.

Auf „Star On The Horizon“, dem Titelstück und der gleichzeitigen Schlussnummer des Albums, beweist Cornelia – nur von einer akustischen Gitarre begleitet - dass sie keine große Produktion braucht, um für Gänsehaut zu sorgen: „Are you the star on the horizon that is waiting for me?“, fragt sie schüchtern.

Zaghaft und zurückhaltend ist Cornelia Mooswalder, was ihr Privatleben und ihre Zukunftspläne betrifft, aber nicht. Trotz ihrer blutjungen 17 Lenze hat sie sehr genaue Vorstellungen davon, wohin ihr Weg sie führen soll. Niemals möchte sie aber aus den Augen verlieren, woher sie kommt und wer sie ist – trotz Trubel um ihre Person. Denn sie weiß, wie sie auch in „Still The Same“ singt: „I’m still the same. I’m just a girl who won the game.“

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